Anamnesegruppen


Seit fast 50 Jahren existieren an deutschen medizinischen Fakultäten Anamnesegruppen. Nicht nur Im Rahmen des Heidelberger Mustercurriculums, ist der Ruf nach verstärktem Einbringen des Moduls Arzt-Patienten-Kommunikation im Studium laut geworden. Das Ziel ist vorrangig, dass die Patienten von einer verbesserten und fallbezogenen Kommunikationsfähigkeit der zukünftigen Mediziner profitieren sollen. Traditionell sind die universitären Anamnesegruppen im Studium eine der wenigen Möglichkeiten Arzt-Patientenkommunikation am lebenden Patienten zu üben. Fraglich ist nun, ob die Anamnesegruppen auch tatsächlich einen nachhaltigen Effekt auf den Arzt in seinem späteren Berufsalltag haben, oder ob es sich lediglich um bloße hochschuldidaktische Kurse handelt. Indem wir diese Fragen beleuchten, hoffen wir das Studium weiterhin durch Anamneseelemente verbessern zu können und gegebenenfalls die Gruppen an die modernen Anforderungen anpassen zu können bzw. die Inhalte zu modifizieren oder zu akzentuieren. Unsere Studie befasst sich demnach retrospektiv mit den nachhaltigen Auswirkungen der Teilnahme an einer Anamnesegruppe. Wir möchten Sie herzlichst einladen daran teilzunehmen!

Herzlich willkommen zur Studie "Anamnesegruppen". Es würde uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten zum Ausfüllen der Fragen Zeit nehmen.
Diese Umfrage enthält 31 Fragen.